Pressemitteilung zum Gewinn der Bronzemedaille der U21 Nationalmannschaft

  • Pressemitteilung zur U21 Team EM



    Die jungen Wilden des deutschen Speedway U21-Teams holen die Bronzemedaille!

    Bei der letzten internationalen Teamveranstaltung in dieser Saison holen die jungen Wilden auf heimischen Boden beim U21 Team EM Finale eine Medaille.Nach dem die U21 Nationalmannschaft im letzten Jahr mit dem erreichen des 4. Platzes bei der U21 Team WM eine kleine Sensation geschafft hat, konnten sich die Fahrer Michael Härtel, Erik Riss, Dominik Möser, Daniel Spiller und Teamdebütant Lukas Fienhagegestern beim U21 Team EM Finale in Stralsund die Bronzemedaille sichern.
    Durch das altersbedingte Ausscheiden von Valentin Grobauer und Mark Riss, mussten in diesem Jahr gleich mehrere Plätze im Team neu besetzt werden. Deshalb war der deutsche Teammanager etwas zurückhaltend mit den Prognosen im Vorfeld. „Ich weis aus meiner langjährigen Arbeit im deutschen Nachwuchsbereich, das wir einige teilweise ganz junge Fahrer haben, die ein erhebliches Potential aufweisen. Während in Polen, Dänemark, England oder Schweden hauptsächlich Teamveranstaltungen stattfinden, sind unsere deutschen Fahrer überwiegend in Einzelrennen auf sich selbst gestellt“, erklärt Peppi Rudolph. „Dieser Umstand machte es für mich oft nicht ganz einfach, die Fahrer innerhalb der kurzer Zeit zu einem Team zusammenzuführen“, so der Teammanager weiter.
    In Stralsund ist dies jedoch gelungen und das Ergebnis zeigt, dass es der richtige Weg ist. Genau das wird mittlerweile auch von den anderen Nationen so wahrgenommen. Während der schwedische Teammanager Anders Fröjd es als peinlich bezeichnete gegen Deutschland zu verlieren, äußerte sich der neue dänische Teamchef und vielfache Exweltmeister Hans Nielsen in der offiziellen Abschlussbesprechung sehr positiv über die Arbeit des deutschen Teammanagers.
    Obwohl nach dem Sturz von Sandro Wassermann bei der U21 DMSB Meisterschaft am Samstagnachmittag die Teambesetzung kurzfristig geändert werden musste, waren alle Fahrer gut unterwegs. Dominik Möser stand bereits im Vorfeld als Nachrücker im Falle einer Verletzung der nominierten Fahrer fest und hat die Gelegenheit genutzt zu zeigen, dass er das Formtief der letzten Wochen überwunden hat und konnte auf seiner Heimbahn 7 Punkte aus fünf Läufen zum Erfolg beitragen. Kapitän Michael Härtel konnte trotz seiner mehrwöchigen Zwangspause 6 Punkte aus 4 Läufen einfahren und zum Abschluss mit einem Laufsieg glänzen. Daniel Spiller musste leider einmal zu Boden und konnte insgesamt 4 Punkte einfahren. Teamdebütant Lukas Fienhage feierte einen nahezu perfekten Einstand mit 5Punkten aus vier Einsätzen. Erik Riss hatte als Joker auf der Reservepostion sicher den schwierigsten Part im Team, er kam direkt vom Langbahn GP aus Finnland und musste ohne Training im zweiten Durchgang kalt ins Rennen. Bei seinem zweiten Start, wurde er unschuldig in eine Kollision in der ersten Kurve verwickelt, wodurch sein Motorrad zu Schaden kam. Mit dem Motorrad von Teamkollegen Dominik Möser konnte er im Rerun den ersten Laufsieg für das deutsche Team einfahren.
    Am Ende waren 25 Gesamtpunkte für das junge deutsche Team um Peppi Rudolph und eine sicherer 3. Platz vor Schweden mit 14 Punkten. Der Sieg ging an Polen mit 46 Punkten, vor Dänemark mit 35 Punkten.
    Entsprechend positiv das Fazit des Kapitäns Michael Härtel: "Ich denke der 3. Platz ist ein toller Erfolg für uns als deutsches Team. Wir haben einen super Teamgeist und verstehen uns sehr gut. Auch wenn Erik im nächsten Jahr altersbedingt nicht mehr dabei ist, sind Daniel, Dominik, Sandro und ich erst 18 Jahre alt und haben noch drei Jahre um uns weiterzuentwickeln. Lukas ist erst 17 Jahre und wird noch ein Jahr länger bei den jungen Wilden sein. Mir macht es Spaß mit den Jungs zusammen zu kämpfen und ich bin mir sicher, wir werden gemeinsam noch einiges ereichen in den nächsten Jahren."



    Ergebnis:
    1. Platz Polen 46 Gesamtpunkte
    Dominik Kubera 10 Punkte, Bartosz Smektala 14 Punkte, Kacper Woryna 13 Punkte, Daniel Kaczmarek 0 Punkte, Rafal Karczmarc 9 Punkte
    2. Platz Dänemark 35 Gesamtpunkte
    Kasper Andersen 4 Punkte, Jonas Jeppensen 6 Punkte, Frederik Jacobsen 9 Punkte, Mikkel B. Andersen 8 Punkte, Andreas Lyager 8 Punkte
    3. Platz Deutschland 25 Gesamtpunkte
    Dominik Möser 7 Punkte, Michael Härtel 6 Punkte, Daniel Spiller 4 Punkte, Lukas Fienhage 5 Punkte, Erik Riss 3 Punkte
    4. Platz Schweden 14 Gesamtpunkte
    Kenny wennestram 2 Punkte, Filip Hjelmland 4 Punkte, Alex Johansson 5 Punkte, Joel Andersson 3, Joel Kling 0 Punkte


    Aktuelle Infos über die Speedwaynationalmannschaft unter https://www.facebook.com/deutschespeedwaynationalmannschaft/
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