Eisspeedwayunion Berlin

Speedway Bundesliga 2017

  • Schon gut, Leute, mach ich doch gerne. :)

    Ich hab es ja schon ein paar mal geschrieben, ich finde es schon bedauerlich, dass derartige Statistiken nicht von offizieller Seite (DMSB) veröffentlicht werden.

    denen ist es wichtiger das sie im 5 sterne hotel sich die bäuche voll schlagen können als irgendwelche statistiken...:pinch:

  • denen ist es wichtiger das sie im 5 sterne hotel sich die bäuche voll schlagen können als irgendwelche statistiken...:pinch:


    Schon gut, Leute, mach ich doch gerne. :)

    Ich hab es ja schon ein paar mal geschrieben, ich finde es schon bedauerlich, dass derartige Statistiken nicht von offizieller Seite (DMSB) veröffentlicht werden.

    ...auch von mir ein fettes Dankeschön an Herrn Weber 🤝✌💪, echt der Hammer , aber wie er selbst sagt 'gerne' . Hoffentlich wirbt ihn der DMSB nicht ab, dann sehen wir alt aus und die schmücken sich mit fremden Federn...nochmals Danke und der Statistikleidenschaft weiter frönen, das wird von uns geschätzt und verehrt...👍

  • Hab mir heut mal den Spaß gemacht und wie bei der Fußball Bundesliga (jedes Jahr nachzulesen im Kicker Bundesliga Sonderheft) eine "Ewige Tabelle" der Speedway Bundesliga erstellt.


    In so einer "ewigen" Tabelle werden alle Ergebnisse jedes Teams seit der ersten Saison (2009) gezählt. Es ist keine Überraschung, dass Landshut mit den meisten gefahrenen Bundesligarennen (53) in den 9 Jahren (2009-2017) auch die meisten Rennen gewonnen hat (37 Siege) und die Tabelle mit großem Abstand anführt.



    Pos. Team Rennen Siege Unent. Niederl. Punkte
    1. LANDSHUT 53 37 2 14 76
    2. BROKSTEDT 42 19 0 23 38
    3. WOLFSLAKE 33 17 0 16 34
    4. STRALSUND 32 11 2 19 24
    5. GÜSTROW 10 5 0 5 10
    6. DIEDENBERGEN 12 5 0 7 10
    7. DMV WHITE TIGERS 12 4 0 8 8
    8. WITTSTOCK 8 3 0 5 6
    9. NORDEN 4 0 0 4 4



    Neun verschiedene Teams sind seit der Saison 2009 in der Speedway Bundesliga gefahren - nur zwei Teams (Landshut und Brokstedt) waren seit der ersten Saison 2009 bis 2017 neun Jahre lang jedes mal mit dabei. Jeweils sieben Jahre in der Bundesliga waren bzw. sind die Teams aus Wolfslake (2009-2011 und 2013-2016) und Stralsund (2010-2013 und 2015-2017). Der MSC Diedenbergen war für drei Jahre (2009, 2010, und letztmals 2012) mit dem eigenen Team (Diedenbergen Rockets) in der Bundesliga, und als DMV White Tigers in Co-Operation mit dem MSC Berghaupten nun nochmals seit drei Jahren (2015-1017). Wittstock war in der Saison 2013 erstmals in der Bundesliga, und fuhr 2017 erst ihre zweite BL Saison. Ebenfalls zweimal mit dabei war der MC Güstrow in den ersten beiden Jahren (2009-2010) nach der Reform der Bundesliga. Nur eine einzige BL Saison (2015) haben die Norden Haie vorzuweisen - das einzige Team in der Bundesliga Historie ohne Sieg und ohne Punktegewinn.


    Insgesamt gab es seit der Saison 2009 genau 103 Speedway Bundesliga Rennen - 86 Rennen in der regulären Saison (Vorrunde) und 17 Play-Off Finalrennen.


    Es gab 63 Heimsiege, 37 Auswärtssiege, und nur 2 Unentschieden !


    Die einzigen beiden Unentschieden in der Bundesliga gab es übrigens beide in der Saison 2012 - die beiden Heimrennen von Stralsund gegen Landshut endeten jeweils 42: 42 Unentschieden ! Am 5. Mai 2012 in der regulären Saison und dann nochmal am 21. Oktober 2012 im zweiten Finalrennen ! Das war terminlich übrigens das bisher späteste Bundesliga Finale (seit 2009) !




    LANDSHUT war neunmal in Folge (2009-2017) jedes Jahr im Finale und hat siebenmal die Bundesliga-Meisterschaft gewonnen - von 2009 bis 2013 sogar fünfmal in Serie!

    Nur Brokstedt (2014), und Stralsund (2015), gelang es je einmal die LA Devils in den Play-Off Finals um die Meisterschaft zu bezwingen.


    Fünf verschiedene Teams waren seit 2009 im Bundesliga Play-Off Finale:

    LANDSHUT (9 Finale / 7-mal Meister)

    BROKSTEDT (3 Finale / 1-mal Meister)

    WOLFSLAKE (3 Finale)

    STRALSUND (2 Finale / 1-mal Meister)

    GÜSTROW (1 Finale)


    Das sind die Ergebnisse der Bundesliga Finales

    (Hin-und Rückkampf) 2009-2017:

    2009* ... LANDSHUT - Wolfslake ... 46 : 41

    2010 ..... LANDSHUT - Güstrow ... 91 : 80

    2011 ..... LANDSHUT - Wolfslake ... 96 : 78

    2012 ..... LANDSHUT - Stralsund ... 86 : 82

    2013 ..... LANDSHUT - Wolfslake ... 101 : 72

    2014 ..... BROKSTEDT - Landshut ... 96 : 90

    2015 ..... STRALSUND - Landshut ... 90 : 83

    2016 ..... LANDSHUT - Brokstedt ... 96 : 73

    2017 ..... LANDSHUT - Brokstedt ... 88 : 80

    (*2009 gab es nur ein einziges Finalrennen)     

  • korrigier mal das 1017 auf 2017 :)


    Top Arbeit von dir:thumbup:

  • Für die Arbeit hast du dir das redlich verdient! Eigentlich müsste es für solch freiwilliges, Likes hageln. Mir als Statistik-Fan gefällt es sehr gut! Auch von mir herzlichen Dank dafür!

    danke, ich leg ja auch immer viel Wert auf Statistiken. So was mach ich jedes Jahr an so grauen Regentagen im Spätherbst wie heute. Man sitz da doch ein paar Stunden drann.

  • „Wölfe“ 2017 sportliche erfolgreich


    Auf der Speedwaybahn Heidering, Sportstätte des MSC Wittstock welche unmittelbar vor den Toren der Stadt liegt sind die Vorbereitungen für die lange Winterpause fast abgeschlossen, die Airfence sind abmontiert und alles weiter Winterfest gemacht nur die Clubmitglieder treffen sich noch regelmäßig im Clubhaus und lassen die abgelaufene Saison Revue passieren und basteln jetzt schon kräftig an der Planung für die Saison 2018.


    Frank Mauer Clubchef des MSC sagt das die Treffen neben dem Renngeschehen ihm äußerst wichtig sind, man kann sich sehr gut austauschen wichtige Dinge besprechen und einfach mal so plaudern nicht nur über Motorsport sondern auch mal ganz allgemein.


    Weiter sagt Mauer das der Club mit der abgelaufenen Saison recht zufrieden ist, in sportlicher Sicht waren die Wölfe in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich nach dem Hattrick 2016 in der Paarmeisterschaft erkämpfte sich das Team 2017 den Vize Titel und blieb damit weiter auf der Erfolgsspur auch der dritte Platz in der Bundesliga kann sich sehen lassen. Und im Jugend und Schüler Bereich waren die Aktiven des MSC Wittstock sehr erfolgreich, zu nennen ist hier die elfjährige Alina Sassenhagen aus Heiligengrabe die in ihrer ersten Saison der PW 50 einige Podiums Plätze einfahren konnte.


    An diese Erfolge möchten wir in der nächsten Saison anknüpfen und als Team noch besser zusammen wachsen um weiterhin ein gutes Aushängeschild für den Deutschen Speedway Sport zu bleiben. Mit dem letzten Rennen der Saison dem Race oft the Night und der Neuerung neben dem Speedwaymaschinen auch mit Langbahnmaschinen in einer Veranstaltung zu fahren war eine sehr gute und viel versprechende Entscheidung, wir bekamen sehr viel Positive Stimmen, und sind bereit und offen für weitere Langbahn Rennen auf dem Heidering, wir wollen den Zuschauern und den Fahrern ein gewisses etwas des Bahnsports auf den hier vermittelten, so Mauer weiter und gab dazu bekannt, das der Club auch im nächsten Jahr sehr gut aufgestellt ist und jetzt für die erste Bundesliga das komplette Team unter Dach und Fach hat, dabei war uns sehr wichtig die Mannschaft zusammen zu lassen und so über Jahre ein starkes Team auf zu bauen.


    Der einheimische Hefenbrock wird 2018 keine Bundesliga fahren und nach eigenen Aussagen der Jugendförderung des MSC Wittstock zu Seite stehen.


    Hier soll der Aufbau einer Jugendgruppe großen Vorrang haben, denn schon jetzt kann man jeden Mittwoch beim Training beobachten wie viele Mädchen und Jungen viel Spaß am Motorsport haben.


    Etwas wehmütig gab der Clubchef Mauer nebenbei auch zum Ausdruck das er persönlich und auch für die Wölfe im Allgemeinen der Entschluss vom mehrfachen deutschen Meister Mathias Matze Schultz Ende 2016 seine Karriere zu beenden sehr bedauert und er insgeheim hofft das Matze noch mal aufs Motorrad steigt, bei der Nachfrage bei Schultz meinte dieser das er eher dem Nachwuchs seine Erfahrungen vermitteln möchte als selbst nochmal aktiv zu fahren.

    Für die erste Mannschaft der Wölfe stehen nun bereit, Rafal Okoniewski, Mads Hansen, Kevin Wölbert, Michael Härtl, Steven Mauer, Maximilian Pott und Mirko Wolter, Team Managerin ist Manuela Hinrichs, damit gehen die Wölfe im nächsten Jahr wieder mit einem sehr ausgeglichenen Kader ans Stratband.


    Team Managern Hinrichs sagte nach dem letzten Bundesligarennen 2017 in Wittstock das sie im ersten Jahr bei den Wölfen viel lernen musste und es ihr sehr viel Spaß macht mit dem Team zusammen zu arbeiten und es ihr Freude macht dazu zu gehören und sie für die nächsten Aufgaben bereit ist.

    Weiter planen die Wölfe in einer Renngemeinschaft mit den Nordsternen aus Stralsund am Team-Cup teilzunehmen und in der Liga Nord anzutreten, International wird es dann bei dem FIM 250 ccm Youth Gold Trophy Lauf auf dem Wittstocker Heidering.


    Und nach drei Titeln in Folge und der Vize-Meisterschaft 2017 im Paar-Cup wird nun 2018 um die Vergabe des Titels auf der Wittstocker Rennbahn entschieden.


    Es wird also wieder ein voller Termin Kalender in Wittstock. Frank Mauer betonte auch in seinem Ausblick auf die neue Saison das die Rennen um den Ostsee-Pokal, dem Pokal für Frieden und Freundschaft und vor allem das Highlight jedes Jahres das „Race oft the Night“ große Bedeutung haben und jetzt schon echte Klassiker sind.


    Er verriet auch, dass es eine weiteren Höhenpunkt 2018 geben wird und da werden die Fans alter Zeiten ein breites Grinsen bekommen den geplant ist eine „Ost-Deutsche-Meisterschaft“ ausgetragen mit Fahrern aus den Neuen Bundesländern der alten und jungen Generation.


    Und zu guter Letzt wird zum Jahresende am 09.11.2018 in der Wittstocker Stadthalle die Ehrung der Norddeutschen Bahnmeisterschaft (NBM) stattfinden.


    Der MSC „Wölfe“ Wittstock ist für das Jahr 2018 gut gerüstet, der Verein hat sich einige Ziele Sportliche Ziele gesetzt und ist bestrebt sich positiv zu verbessern, sei es beim Ausbau des Stadion oder der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen.


    Freuen können sich die Fans nach wie vor auf erste Trainingsrunden der Weltspitze Anfang des Jahres sobald es die Witterung zulässt, so wird es dann auch wieder jeden Mittwoch ein Training geben bei dem Interessierte gerne vorbeischauen können um z.B. auch mal Lokalmatador Steven Mauer und Ulrich Büschke über die Schulter zu schauen, Steven wird im nächsten Jahr nicht nur für seinen Heimatverein an den Start gehen sondern auch bei anderen offenen Rennen oder im Polnischen Bydgoszcz wo er kürzlich unter Vertrag genommen wurde.


    Seien wir gespannt auf die neue Saison 2018, der MSC Wittstock ist bereit.


    Text & Bilder: Thomas Klemm


    Quelle fb Wölfe Wittstock