Posts by Elke

    Mit einem Grillabend bedankten wir uns bei Michi für viele schöne gemeinsame Erlebnisse. Aber wir dachten auch an die vielen Stunden, die wir Angst um ihn hatten, dass er wieder gesund wird.

    Nach fast 12 gemeinsamen Jahren ist eine sehr tiefe Freundschaft entstanden, die auch über den Rennsport hinaus erhalten bleibt.

    Als Dankeschön für den Zusammenhalt und die Unterstützung "in guten wie in schlechten Zeiten" überraschte er uns mit einer kompletten Rennausstattung, damit wir immer eine Erinnerung an diese Zeiten haben.

    Lieber Michi, wir sind erleichtert, dass du diese Entscheidung getroffen hast, denn die letzten Rennen (vor allem nach Frankreich) waren nur noch von Angst um dich geprägt.

    Wir wünschen dir für deinen neuen Lebensabschnitt alles Gute und du bist immer willkommen!

    Die Verbindung hört nicht auf - es wird nur anders! Der Rennsport endet - die Freundschaft bleibt!


    Elke

    HM Service Speth GmbH

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    Michi war bis gestern in Frankreich in der Klinik. Am Abend wurde er transportfähig entlassen.

    Er war heute Morgen in Landshut zur weiteren Untersuchung im Krankenhaus.

    Er hatte eine Hirnblutung, ist stabil und die Untersuchungen haben keine Verschlechterung ergeben.

    Es ist keine OP nötig und er braucht jetzt erst mal viel Ruhe und Schonung.

    Wir haben uns vor 10 Jahren bewusst dazu entschieden, einen Nachwuchsfahrer zu unterstützen.

    In dieser Zeit haben wir erfahren, dass man neben finanzieller Unterstützung auch noch viele weitere Möglichkeiten hat, einem Fahrer zu helfen.

    Und wenn sich daraus eine sehr enge Freundschaft entwickelt wie bei uns, dann hat man als Gegenleistung für die Hilfe jede Menge schöner Momente.

    Na ja, aber man leidet in gewissen Momenten dafür aber auch stärker mit ...

    Und da auch das Thema Unfallversicherung hier schon angesprochen wurde:

    Für den Fahrer habe ich 2015 eine abgeschlossen. Das war nicht ganz einfach, doch ich habe eine Versicherungsgesellschaft gefunden.

    Gefahrenaufschlag zum normalen Beitrag 375% - aber es gab nie Schwierigkeiten, wenn wir sie gebraucht haben!

    Und wer uns kennt weiß um wen es hier geht ...

    Inzwischen sind noch zwei Fahrer dazu gekommen und auch hier macht es Freude zu sehen, wo deren sportlicher Weg hinführt.

    Fazit:

    Traut euch die Fahrer anzusprechen, unterhaltet euch mit ihnen und fragt einfach mal nach.

    So hat es bei uns auch angefangen.

    Wir wurden oft gefragt: wie habt ihr die Fahrer ausgewählt?

    Ganz einfach: man hat sich immer wieder auf Rennen gesehen, ist ins Gespräch gekommen und hat festgestellt, dass die "Chemie" passt!

    Also, auf geht's - wenn viele ein wenig helfen tut sich auch was!

    @ Paul Friden

    Eine kleine Info bezüglich Unfallversicherung für Fahrer

    Ich habe vor einigen Jahren einem Fahrer angeboten, für ihn eine Unfallversicherung abzuschließen - wusste dabei aber nicht, dass dies nicht so einfach ist!

    Aber ich habe nicht aufgegeben und nach langem Suchen und vielen Telefonaten eine Versicherungsgesellschaft gefunden, welche ihn und das Risiko versichert.

    Das Risiko macht sich natürlich in der Höhe des Beitrags bemerkbar.

    Im Nachhinein war es aber eine sehr gute Entscheidung, denn wir haben die Versicherung schon oft gebraucht und da waren schwere Unfälle und bleibende Schäden dabei.

    Dies ist auch eine Möglichkeit Fahrer zu unterstützen und wer uns kennt, weiß um wen es geht ... :winking_face:

    Ich denke bei all´ der Diskussion sollte man nicht vergessen, dass in Deutschland andere Voraussetzungen gegeben sind wie z. B. in Polen oder Dänemark.

    Unsere Jugend steht ziemlich alleine da und bekommt keine große Unterstützung durch einen Verband.

    Also heißt es, eine finanziell gut gestellte Familie oder gute Sponsoren zu haben, um es sich überhaupt leisten zu können.

    Und dann heißt es ja auch, an die Zukunft zu denken. Denn unter den vorgenannten Aspekten ist eine Karriere als "Speedwayprofi", der gut und lange nur davon leben kann, jetzt nicht wirklich die Normalität.

    So verstehe ich die Fahrer, die sich noch durch eine Ausbildung für ihr weiteres Leben absichern.

    Denn so eine Profikarriere kann auch sehr schnell durch Verletzungen beendet werden.

    Ein Beispiel ist dafür M. Härtel. Im ersten "Profijahr" der schwere Sturz in Frankreich und im zweiten die Stürze in Polen und Daugavpils, die jeweils eine lange Verletzungspause mit sich brachten.

    Und dann kam Corona ....

    Hätte man da keine gute Ausbildung und Arbeit, was würde dann den Lebensunterhalt sichern?

    Und für dieses Jahr muss man auch berücksichtigen, dass unsere Fahrer / Jugend noch so gut wie keine Rennen fahren konnten.

    Was aber für die polnischen und dänischen Fahrer nicht zutrifft und diese bereits "warmgefahren" sind.

    Für E. Bachhuber war das Rennen in Nagyhalasz z. B. das erste Rennen dieses Jahr und für M. Härtel immerhin die beiden Ligarennen mit dem ACL.