Posts by HoBo

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    Ich bin als junger Kerl einige Jahre auf Straßenkursen 4-, 6-, 8-, 12- oder 24-Stunden-Rennen gefahren. Das Startgeld lag in den 1980er-Jahren damals bei etwa 350–400 DM. Ich denke, dass 200 Euro auch heute noch realistisch sind. Ich bin vor vier Jahren noch gelegentlich ein Training in Assen und am Spreewaldring gefahren. Kosten pro Trainingstag: bis zu 200 Euro, wobei der Spreewaldring da der deutlich günstige Part ist.

    Gewonnen hast du – außer einem Pokal, wenn du aufs Podium gefahren bist – überhaupt nichts. Die Kosten für eine Saison mit fünf Rennen im Jahr (ab 6 Stunden Renndauer, mit drei Fahrern am Start), inklusive Reisen, mindestens zwei Rennmotorrädern pro Jahr, etlichen Ersatz- und Sturzteilen, beliefen sich bei uns auf etwa 100.000 DM. Das haben wir komplett aus eigener Tasche finanziert – es war eben unser Hobby.

    Zum Post von Pauls Dad und den Ausführungen zur Liga: Exakt!:thumbs_up:


    Von einer Liga mit Leistungsprinzip (Auf- und Abstieg) rede ich schon seit etwa 12 Jahren – fast gebetsmühlenartig. Ich habe dazu auch fertige Konzepte entworfen und vorgestellt. Diese wurden nie als „fertig“ präsentiert, sondern sollten als Grundlage für weiteres Brainstorming dienen. Ich wurde bisher – zur Freude mancher – immer nur ausgelacht oder als Spinner abgetan. Aber Veränderungen waren im Bahnsport schon immer schwer anzustoßen. Am liebsten würde man EM wieder auf das Motorrad setzen und träumt noch heute mit verklärten Augen mehr von der Vergangenheit als von der Gegenwart – geschweige denn von der Zukunft. Es geht einigen auch eher um das Festhalten alter Strukturen und den Machterhalt ihrer Positionen.


    Zu den Junioren / Verhalten & auch Eltern: Exakt!:thumbs_up:


    Das ist nicht nur in Wolfslake so. Nicht bei allen, aber dieses Verhalten erlebst du in fast jedem Verein ähnlich. Selbst beim Training filmen und fotografieren einige Eltern junge Fahrer/innen, die gerade mal vier Runden unfallfrei den Lenker halten können. Bei vier Teilnehmern wird ein dritter Platz in den sozialen Medien groß gefeiert. (Gilt übrigens auch für einige Seniorenrennen.) Ich schaue mir grundsätzlich das gesamte Feld in Anzahl und Qualität der Teilnehmer an – und denke mir oft meinen Teil.

    Vieles wird im Training kaum gezielt geschult, und notwendige Leistungsziele werden selten formuliert. Ein Problem ist aber auch, dass es kaum gute Trainer gibt, die (auch da gehört ein bisschen Köpfchen dazu) im Training Ziele verständlich formulieren und diese mit sinnvoller Trainingsarbeit umsetzen oder vormachen können. Ich habe Trainer erlebt, die selbst nie gefahren sind, keine oder nur sehr begrenzte Motorraderfahrung haben. Und wenn sie selbst gefahren sind, dann waren sie eher fürs Auffüllen des Fahrerfelds bekannt – nicht für sportlichen Erfolg. Man muss einem Fahrer oder auch einem Trainer ehrlich sagen können, wenn es keinen Sinn mehr macht, weiterzumachen. Aber dem steht entgegen, dass wir froh sein können, überhaupt noch genügend Fahrer und Trainer zu haben.

    Sicherlich gibt es auch positive Ausnahmen, und nicht jeder muss gezielt gefördert werden. Fahrer/innen, die das Feld auffüllen, hat es immer gegeben, und auch diese braucht es in einem so kleinen Sport. Aber das eigentliche Ziel müsste sein, die Spitze der guten und sehr guten Talente breiter aufzustellen. Dann könnten auch Rücktritte, verletzungsbedingte Ausfälle oder andere Aufgaben besser abgefangen werden.

    Just my two cents.

    Ich betreibe keine offizielle, übergreifende PR-Arbeit mehr für den Bahnsport – abgesehen von ein wenig unsachlichen Döddeleien von den deutschen Speedway-Ligen und Rennserien auf BI.

    Dennoch bekomme ich weiterhin regelmäßig Material zugesandt. Meistens sind allerdings ohnehin alle bekannten Verteilerstellen eingebunden, und in der Regel erscheinen die PR-Berichte dann bei Speedweek.

    Eine der wenigen Ausnahmen ist dieser PR-Bericht aus Eenrum. Eigentlich bin ich jedes Jahr vor Ort, aber diesmal kollidiert der Termin mit der IDM in Assen.


    Da ich jedoch ein großer Fan dieser besonders schnellen Grasbahn bin – und der Bericht und die Veranstaltung (nicht nur) für norddeutsche Fans interessant sein dürfte –, folgt hier der PR-Text aus dem Niederländischen. Ich habe ihn heute vom MC Eenrum erhalten und über Google übersetzt.

    Wenn der PR-Bericht in diesem Bereich thematisch nicht passt , dann verschiebt diesen bitte entsprechend.

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    Am Samstag, dem 16. und Sonntag, dem 17. August findet in Eenrum wieder ein Motorradspektakel statt.


    Traditionsgemäß organisiert der Motorradclub Eenrum & Omstreken am dritten Augustwochenende ein internationales Grasbahnrennen.

    Als der Kalender für 2025 vorgestellt wurde, war der Vorstand des MC Eenrum sehr erfreut, dass wir erneut ein EM-Finale Grasbahn Solo organisieren dürfen. Tragen Sie sich den Termin schon einmal dick in Ihren Kalender ein: Am Samstag, dem 16. und Sonntag, dem 17. August verwandelt sich das ruhige Dorf Eenrum wieder in den brüllenden Mittelpunkt der Motorsportwelt. Am Samstag heizen junge Talente und nationale Helden mit spannenden Rennen in verschiedenen Klassen die Strecke auf. Ein Vorgeschmack? Auf jeden Fall! Aber die echten Knaller kommen am Sonntag... Denn dann ist es soweit: das Finale der Grasbahn-Solo-Europameisterschaft. Die schnellsten Fahrer Europas treten in einem Mix aus Mut, Technik und rasender Geschwindigkeit gegeneinander an. Keine Bremsen. Nur Gas. Und glauben Sie uns: Auf der 625 Meter langen Strecke von Eenrum geht es schnell. Sehr schnell.


    Vorschau: Das große EM-Finale in Eenrum

    Nach Saint Macaire und Werlte können wir Bilanz ziehen: Das EM-Finale am 17. August in Eenrum verspricht ein wahres Feuerwerk zu werden. Sechs Länder, achtzehn Fahrer plus zwei Ersatzfahrer, darunter vier Niederländer, gehen in Eenrum an den Start. Hummel, Meijerink, Meijer und Van der Steen wollen auf heimischem Boden ihr Bestes geben.

    Es wird wieder ein spannender Kampf werden, und es wird schwierig sein, den Sieger im Voraus zu bestimmen. Es ist also noch nicht entschieden, wer an diesem Nachmittag Europameister werden wird.

    Neben den Solos haben wir ein großartiges Rahmenprogramm und werden die Seitenwagen und die Shorttrack, die ST 250 und die 500cc an den Start gehen sehen. Diese Klassen ergänzen das Tagesprogramm, das Geschwindigkeit und viel Spektakel garantiert.


    Startliste EM-Finale in Eenrum:

    Stephan Katt DE
    Mario Niedermeier DE
    Kenneth Kruse Hansen DK
    Patrick Kruse DK
    Jacob Bukhave DK
    Tino Bouin FR
    Mathias Tresarrieu FR
    Anthony Chauffour FR
    Andrew Appleton GB
    Charley Powell GB
    Mickie Simpson GB
    Chris Harris GB
    Zach Wajtknecht GB
    Dave Meijerink NL
    Romano Hummel NL
    Mika Meijer NL
    Henry van der Steen NL
    Glenn Moi NO
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    Jörg Tebbe DE (reserve)
    Fabian Wachs DE (reserve)

    Seitenwagen:

    Was Detz und Portijk bei den Seitenwagen in Werlte zeigten, war nichts weniger als eine Meisterleistung. Vier Vorläufe, vier Siege – da gibt es wenig zu beanstanden. Die Clubfahrer des MCE Godden und Smith aus Großbritannien versuchten es noch mit Charakter, kamen aber nicht über den zweiten Platz hinaus. Das deutsch-niederländische Duo Brandhofer/Mollema belegte einen schönen dritten Platz und stellte die „Heimat” zufrieden.

    Starterliste:

    Jerome Lespinase/Jonathan Bertrand

    Mitch Godden/Paul Smith

    Wilfred Detz/Bridget Portijk

    Guillaume Comblon/Baptiste Comblon

    Kenny van Eeckhout/Axelle Cannaerts

    Mike Frederiksen/Steven Grandt

    Remi Valladon/Lauryna Faget

    Markus Brandhofer/Sandra Mollema


    Neben dem Programm am Sonntag organisiert MC Eenrum am Samstag, dem 16. August, Jugend- und nationale Grasbahnrennen.

    Am Start stehen die 65-ccm-Jugend, die 85-ccm-Jugend, die 125-ccm-Jugend, die Powergirls, die Specials Nationalen, Cup Shortrack 125 ccm, die 125-ccm-Specials Jugend, der Cup Shorttrack 250 ccm und der Cup Shorttrack 500 ccm, wobei zahlreiche regionale Spitzenfahrer anwesend sein werden.

    Mc Eenrum wurde 1947 gegründet (das erste Rennen fand übrigens bereits 1937 statt) und erlangte im Laufe der Jahre durch die Organisation der NK-Motocross-Meisterschaften große Bekanntheit, zu denen in den Spitzenjahren mehr als zehntausend Menschen kamen. Die Cross-Rennen fanden bis 1979 statt. Ab 1958 wurden auch Grasbahnrennen veranstaltet, die schnell internationale Bedeutung erlangten. Bis heute sind die hochkarätigen Rennen ein Begriff im Motorsport und in der gesamten Region.


    Allgemeine Infos zu Eenrum:

    Die „Traumbahn“ in Eenrum: eine der schönsten und schnellsten Grasbahnen Europas

    Die 625 Meter lange Rennstrecke von Eenrum wird von vielen wegen ihrer schönen, weitläufigen, ansteigenden Kurven und den hohen Geschwindigkeiten, die dort erreicht werden, gelobt und erhielt schon bald nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1957 den Spitznamen „Traumstrecke”.


    Die Geschwindigkeit der Fahrer kann über 160 km/h erreichen. Wenn man bedenkt, dass ein Grasbahnmotorrad (ein „Special”) keine Bremsen hat und die Fahrer Schulter an Schulter in den Kurven driften und knapp an der Bande entlang rasen, wird man verstehen, dass diese Männer ein sehr großes Herz haben müssen. Viele Fahrer sind sehr ausgeglichen und die große Grasbahn von Eenrum bietet viel Platz zum Überholen, zum Fahren verschiedener „Linien” und damit zu spannenden Duellen. Nicht selten stürzen sich die sechs Fahrer mit Geschwindigkeiten von weit über 120 km/h gemeinsam in die Kurve.


    Die Länge, Breite und der flache und (bei guten Wetterbedingungen) steinharte Untergrund der Eenrumer Ovalbahn und insbesondere die weitläufigen, fließenden Kurven ermöglichen es den Fahrern, fast ständig Vollgas zu geben und in engen und fließenden „Speedway”-Kurven zu fahren.


    Besonders ist, dass die Grasbahn in Eenrum sowohl für Langbahn-, Grasbahn- als auch Speedway-Spezialisten geeignet ist. Außerdem ist es für die „Grasbahnpiloten” in Eenrum möglich, mehrere Linien zu fahren bzw. die Kurven unterschiedlich zu nehmen, was bei weitem nicht auf allen Grasbahnen in den Niederlanden möglich ist.

    Dieser Sport vereint viele Elemente, die diese Motorsportdisziplin so spannend machen: enorme Geschwindigkeiten, viel Mut, Technik, Taktik, Kondition, Kraft und die Fahrer müssen natürlich auch mental sehr stark sein.

    Für das Publikum ist es immer ein großartiges Spektakel. Die Rennen lassen sich immer aus nächster Nähe gut verfolgen, der schöne Klang der Motoren und der Geruch von Methanol machen diese Veranstaltung jedes Jahr zu einem besonderen Ereignis, das weit über die Grenzen hinaus bekannt ist.


    Alle aktuellen Informationen werden auf http://www.mceenrum.nl veröffentlicht.

    Dort werden auch stets die neuesten Nachrichten gepostet. Auch für alle weiteren Informationen über den Motorradclub und Veranstaltungen können Sie natürlich diese Website besuchen.

    MC Eenrum ist auch auf Facebook zu finden, http://www.facebook.com/MCEenrum


    Update gibt es sicherlich später bei Jesper…

    Eine PM aus Landshut zum Bayern Cup:


    Landshuter Nachwuchs übernimmt damit auch die Tabellenführung

    Am vergangenen Samstag war die Speedway-Jugend zu Gast beim AC Landshut: Das Heimrennen der Young Devils, der Nachwuchsmannschaft des Vereins, im ADAC Bayern Cup stand auf dem Programm. In insgesamt 30 Heats plus vier Rennen im Rahmenprogramm fuhr der Speedway-Nachwuchs von MSC Abensberg, MSC Olching, MSV Herxheim, des BBM München sowie des Gastgebers seinen Tagessieger aus.

    Klarer Gewinner war an diesem Tag mit einem Abstand von zehn Punkten der AC Landshut mit 55 Punkten, vor Abensberg mit 45 Punkten und Herxheim mit 41 Punkten; gefolgt von Olching mit 35 und München mit 24 Punkten. Die Jugendrennen sind dadurch abwechslungsreich, daß in verschiedenen Klassen von der A-Jugend bis zur B-Lizenz angetreten wird und damit alle Altersstufen vertreten sind. Schon die Jüngsten in der A-Jugend schenken sich nichts auf der Bahn, und so konnten die knapp 250 Zuschauer den ein oder anderen beherzten und erfolgreichen Überholvorgang bejubeln. Beim AC Landshut holten zwei Fahrer, Johannes Schranner in der Junioren A und Michael Konrad in der Junioren D mit 12 Punkten das jeweilige Maximum aus ihren vier Läufen, fuhren also vier Mal als erste über die Ziellinie, während Simon Steil (Junioren B) mit 13 Punkten insgesamt der punktbeste Fahrer in der Mannschaft war. Auch die übrigen Mannschaftskameraden – Niklas Seemann (Junioren A), Cyrill Hoffmann und Erik Bostin (beide B-Lizenz) – trugen jeweils tüchtig Punkte zur Gesamtbilanz bei, kein Fahrer blieb bei den Young Devils ohne Punkte.

    „Man merkt einfach, daß sich unser regelmäßiges Training auf der Bahn auszahlt“, lobte Teambetreuerin Julia Wimmer ihre Mannschaft nach dem erfolgreichen Renntag. „Die Fahrer haben heute gut ihre Spur gefunden, und auch, wenn sie mal beim Start nicht als Erste wegkamen, haben sie doch noch Plätze gut gemacht und gekämpft. Jeder – und das gilt auch für unsere Fahrer, die für eine der anderen Mannschaften gestartet sind – darf heute stolz auf seine Leistung sein. So können wir gerne weitermachen!“, meint sie augenzwinkernd mit Blick auf die noch ausstehenden Rennen.

    Mit dem Tagessieg haben sich die AC Landshut Devils nun auch von Platz drei aus mit nunmehr 124 Punkten an die Spitze der ADAC Bayern Cup Tabelle gesetzt, vor Abensberg (122 Punkte), Herxheim (119 Punkte), Olching (91) und München (89).

    Im Rahmenprogramm wurden vier Läufe in der Klasse Junioren B ausgetragen; hier sicherte sich Maximilian Liewald vom AC Landshut vor Luca Dammermeier und seinem Vereinskameraden Thomas Eiba sowie Noel Kors den Sieg.

    Nach der Siegerehrung hielt der AC Landshut Fanclub noch eine Überraschung für die jungen Fahrer bereit: Jeder erhielt, je nach Motorisierung, entweder je 20 Liter Methanol oder einen Benzingutschein über 25 Euro.

    Die Mitglieder des Fanclubs hatten diese Aktion in Zusammenarbeit mit der Firma Krusch Holzbau initiiert und finanziert; die Freude der Young Devils war groß.

    Text: Claudia Patzak

    Foto: AC Landshut / Privat

    Naja… eigentlich muss ich dazu gar nicht viel schreiben, denn das Forum hat sich schon immer für den Nabel der Bahnsportwelt gehalten. Andere Seiten außerhalb des Forums – mit Ausnahme der Seite von Jesper – hatten hier nie ein Standing, ganz egal, wie viel Mühe sich diese Menschen für den Sport gegeben haben. Bahnsport besteht aber nicht nur aus euch allein, auch wenn einige das vielleicht glauben mögen. Inzwischen: Darauf geschissen!

    Auch dieses Forum ist oft sehr unstrukturiert – nicht unbedingt wegen des Betreibers, sondern wegen der User, die vieles doppelt, dreifach und kreuz und quer posten. Oft ist das gruselig. Ich frage mich regelmäßig, wie oft ein Ergebnis oder ein Bericht noch mal wiederholt werden soll. Auch hier kann mit Leichtigkeit eine Struktur geschaffen werden, aber dann fühlen sich wieder einige , die fast nur vor dem PC hocken, wieder nicht wohl. Sind ja Veränderungen….

    In der Regel habe ich Ergebnisse und Tabellen 5–15 Minuten nach Rennende online. Zurzeit aber nicht – ich bin im Urlaub in Italien, mache lange Radtouren und genieße abends lieber ein gutes Essen oder ein Glas Rotwein. Und selbst wenn ich nachts auf irgendeinem Campingplatz im Zelt sitzen und alles aktuell pflegen würde – es wäre trotzdem egal. Denn ich bin nicht das Forum, und ich bin nicht Jesper. Auch hier: Darauf geschissen!

    Im Übrigen: KEINER – wirklich KEINER – hat am Anfang z. B. die SLN auf eigene Kosten mit PR Arbeit und einer eigenen Webseite unterstützt. Als ich meine Unterstützung wegen mangelnder Rückendeckung/Mitarbeit / Unterstützung durch die Vereine aufgegeben habe, wurde ich von einigen dann auch noch zur Persona non grata erklärt. Das ist die Speedwaywelt in Deutschland, in der wir leben. Mühe und Unterstützung werden gern als selbstverständlich angenommen. Gibt man den kleinen Finger, reißen manche sofort am ganzen Arm. Wehrt man sich, ist man plötzlich der Böse. Ich konnte über solche Typen oft nur schmunzeln – wie dumm sich da manche, wenn auch wenige, verhalten. Und sie fühlen sich dabei auch noch im Recht. Da fehlt es schlicht an Selbstreflexion. Ich nehme solche Menschen nicht mehr ernst.

    Es kann übrigens gute Gründe geben, Ergebnisse später zu veröffentlichen – gerade auf Webseiten. Vielleicht oder in der Regel stehen da Einzelpersonen dahinter, die nicht immer die Zeit dafür finden. Ach ja, das geht ja nicht! Das Forum hat ja noch kein Ergebnis! So ein Pech…

    Was die Technik betrifft: Ich kenne mich -auch beruflich bedingt- recht gut mit Daten und Webseiten aus. Ich kann also ganz gut einschätzen, was technisch geht – und was nicht. Die SVG-Seite, die insbesondere für die 2. Bundesliga steht, ist technisch ein Relikt aus dem frühen Internet-Zeitalter. Kein SSL-Zertifikat, läuft immer noch über http – ein offenes Einfallstor für Angriffe, selbst Anfänger können da problemlos rein. Ich klicke dort nichts mehr an, öffne die Seite auch nicht mehr – solche Seiten gehören aus Sicherheitsgründen schon lange abgeschaltet. Warum der Webhoster das überhaupt noch erlaubt, ist mir schleierhaft. Auch die Darstellung von Ergebnissen, Tabellen, Berichten – alles technisch und inhaltlich schlecht umgesetzt. Selbst wenn die Betreiber sich Mühe geben: Sie müssten längst erkannt haben, dass ihre Seite auf dem Stand der frühen 2000er ist. Dabei gab es sogar einmal das Angebot, Hilfe anzunehmen.

    Und zur DMSB-Seite mit dem Bereich "Bahnsport Deutschland": Technisch ist dort ebenfalls noch sehr viel Luft nach oben. Bahnsport ist dort aber auch nur eine Randkategorie im großen Motorsportbereich, und es kümmert sich wohl nur eine einzige Person darum. Vielleicht hatte diese Person bisher einfach keine Zeit – oder andere Prioritäten.

    Wie auch immer – der Cappuccino ist kalt, und ich habe schon wieder viel zu viel getippt. Jetzt geht’s zurück vom Rand der Dolomiten zum Campingplatz– das Unwetter zieht auf, und dann gibt’s am Abend wieder ein wunderbares Essen und Rotwein.

    Und die Ergebnisse und Tabellen?

    Darauf geschissen!

    Ach im Übrigen auf dem Smartphone getippt: Sorry für Rächtschreipfählär.

    Wollt ihr wirklich bei jedem Bundesligamatch das Thema immer wieder neu diskutieren?

    Ich bin mir sicher, dass dieses Jahr für die neue Bundesliga eine Findungsphase ist, und vielleicht wird das Ganze im kommenden Jahr noch etwas verfeinert. Eine zwingend deutsche Lösung auf der U21- oder U21-/U24-Position wäre eventuell eine Möglichkeit…

    Zudem muss das Team im Jahr 2025 einen Mindest-Average von 3.000 aufweisen. Da man (und das wird man wohl nicht) auf Huckenbeck, Blödorn oder Riss zurückgreifen kann, besteht die Gefahr, dass es nicht so einfach ist, mit den deutschen Fahrern laut aktueller Averageliste diesen Wert (für beide Teams) zu erreichen.

    Und in den bisherigen Rennen wurde doch toller Speedwaysport geboten! Daher machen mir in diesem Jahr die deutschen Ligen und Rennserien viel Freude…..

    Abschließend dazu eine PM aus Landshut:

    Schwieriger Sonntag – bei Ultrapur Start Gniezno tun sich die Trans MF

    Landshut Devils schwer – 55:35 nach verzögertem Rennstart

    Rennen stand wegen Regenfällen auf der Kippe

    Die Trans MF Landshut Devils konnten ihren Lauf der letzten Wochen am vergangenen Sonntag gegenUltrapur Start Gniezno nicht fortführen und verloren mit 20 Punkten Unterschied doch deutlich. Auch der Matchpunkt ging aufgrund der Gesamtbilanz von 104:76 an die Gastgeber.

    Daß es bei diesem Gegner – vor dem Rennen auf Platz drei der Tabelle und damit einen Rang vor den Devils – nicht leicht werden würde, war von vornherein klar. Gniezno hatte bislang zehn Punkte aus sechs Rennen geholt, die Landshuter hatten sich schon zu Hause gegen die Mannschaft schwer getan.

    Die Gastgeber ließen dann auch gleich in den ersten vier Heats keinen Zweifel daran, daß sie mit der MissionSieg und Bonuspunkt ins Rennen gegangen waren. Auf ein 4:2 von Sam Masters und Kevin Fajfer gegen Kevin Wölbert und Kevin Juhl Pedersen fogte ein 5:1 von Patryk Budniak und Marcel Juskowiak gegen Marlon Hegener, wobei Mario Häusl diesmal gleich bei seinem ersten Rennen des Tages zu Sturz kam. Auch in den

    beiden nächsten Durchgängen konnten die Devils nicht viel ausrichten; nach einem weiteren 5:1 und einem4:2 ging es bereits mit zwölf Punkten Rückstand (18:6) in die erste Bahndienstpause. Danach ging erst einmal ein Lauf mit 2:4 an die Gäste (Kim Nilsson / Kevin Juhl Pedersen gegen Sam Masters / Bastian Pedersen), doch schon bald enteilte Gniezno dank weiterer Siege auf 18 Punkte Vorsprung vor den beiden letzten Durchgängen.

    Bei den Landshutern indes kam einfach zu viel dazwischen: Erik Riss verbuchte sein schlechtestes Saisonergebnis, da er sich am Renntag nicht wohlgefühlt hatte, wie er selbst mitteilte. Dazu kamen Disqualifikationen von Mario Häusl und Kevin Juhl Pedersen, der im Training bereits mit technischen Problemen gekämpft hatte.

    Durch den verzögerten Rennstart lief es nicht rund, die Fahrer kamen nicht wirklich in den Rennmodus. Imletzten Heat des Tages konnten Kim Nilsson und Charles Wright dann immerhin gegen Adam Ellis und Patryk Budniak noch einen Heatsieg herausfahren, der sicherllich für das Selbstbewußtsein wichtig war, am Gesamtergebnis jedoch nur noch kosmetische Auswirkungen hatte.

    „Wir wußten, daß es heute eine schwierige Aufgabe werden würde, und durch die Witterungsbedingungenwurde die Bahn nicht einfacher. Bei drei Heatsiegen für uns und nur vier unentschiedenen Durchgängen muß man klar sagen, daß Gniezno heute die stärkere Mannschaft war. Leider kam dann heute bei einigen unserer Fahrer auch wieder etwas vom „Devils-Pech“ dazu, das uns diese Saison verfolgt. Wir haben jetzt gut drei Wochen Pause bis zum nächsten Rennen; auch wenn wir dann zwei Heimrennen nacheinander haben, so sind diese doch gegen die stärksten Gegner der Liga. Die Jungs müssen sich deswegen etwas ausruhen und dann auf den Punkt vorbereitet wieder angreifen“, so die Zweite Vorsitzende Kerstin Rudolph.

    Weiter geht es für die Trans MF Landshut Devils am Samstag, den 19. Juli mit einem Flutlichtrennen in derOneSolar Arena; der aktuelle Tabellenführer Pila wird dann zu Gast sein, bevor es in der darauffolgenden Woche gegen Gdansk geht.

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    Text: Claudia Patzak
    Foto: Michael Eder

    Wie schon in meinem Fall stimmt der Urheber des Bildes nicht. In meinem Fall wurde es im übrigen auch nicht korrigiert, evtl. wird es hier einmal richtig gestellt. Der erwähnte Fotograf ist auch hier falsch.

    Ein bisschen weniger hektische Beiträge, dafür lieber mehr zusammengefasst und etwas mehr sachliche Recherche was die Bilder angeht. Ich erwarte das das von einem "Fachjournalisten".

    Das gehört aufgearbeitet, im Interesse des Sports und der betroffenen Fahrer.

    Und dann?

    Lieber Christian,

    Dass ein Prädikat unter all den bisher gewonnenen Eindrücken so zu Ende gegangen ist , ist selbstverständlich im Sinne des Sports, der Fahrer, Zuschauer und Veranstalter nicht gut. Schon gar nicht, wenn sich daraus Qualifikationsmöglichkeiten für das Jahr 2026 ergeben (Wenn dem so ist….). Aber dafür lässt sich sicher eine faire Regelung auf dem Papier finden. Einfluss darauf habe ich allerdings nicht.

    Daher ist für mich alles gut.

    Um einem möglichen Totschlagargument gleich entgegenzutreten: Ja, es ist ein Forum, und ihr sollt gern so lange und so intensiv darüber diskutieren, wie ihr möchtet. Ich selbst habe das Thema nur relativ schnell für mich abgehakt – das bedeutet jedoch nicht, dass ich daran kein Interesse habe.

    Situationen oder Dinge, die ich nicht (ver)ändern kann, lege ich persönlich zur Seite. Für mich ist das sonst verlorene Zeit – ohne erreichbares Ziel. In diesem Thread wurden aus meiner Sicht bereits nahezu alle Argumente für und gegen alle möglichen Seiten mehrfach angesprochen. Ich kann vielen Schreibern folgen, bin oft ähnlicher Meinung – manchmal aber auch gegenteiliger. Ich muss oder möchte das aber nicht immer kundtun.

    Wie erwähnt: ICH werde an der Situation nichts mehr ändern.

    Aus meiner Sicht gibt es nur drei mögliche Szenarien:

    1. Das Ergebnis bleibt bestehen.
    2. Das Rennen wird wiederholt.
    3. Das Rennen wird mit dem jetzigen Stand fortgesetzt.

    Auf keines dieser drei Szenarien habe ich – ebenso wenig wie das Forum, ein Fahrer oder der Veranstalter – Einfluss. Die Entscheidung liegt meines Wissens ausschließlich beim DMSB.

    Daher warte ich ab, ob Szenario 2 von offizieller Stelle eintritt, denn Szenario 1 haben wir ja momentan bereits. Die dritte Möglichkeit erwähne ich nur, weil sie von einem Fahrer ins Gespräch gebracht wurde. Ich persönlich halte dieses dritte Szenario jedoch für nicht gut.

    Also: Diskutiert gerne weiter – ich selbst halte mich aus diesem Thema jetzt zurück.:face_blowing_a_kiss:

    Für das Smartphone oder Tablet die App ServusTV On herunterladen und (dieses Jahr) jedes MotoGP-Rennen live anschauen.

    Alternativ funktioniert es auch mit einem VPN-Zugang und dem direkten Livestream.

    Was ich an diesen vielen Übertragungen – das gilt auch für die unterschiedlichen Senderanstalten, die die 24-Stunden-Rennen übertragen oder übertragen haben – besonders schätze, sind die tollen, sachlichen und unaufgeregten Kommentatoren, die die Übertragungen zusätzlich mit sehr viel Fachwissen moderieren. Für mich ist das – neben dem Sehenswerten am Motorsport – in diesen Fällen auch absolut hörenswert.

    Danke an Claus für die Ergebnisse PW60 / BII. :thumbs_up:

    Auch hier Glückwunsch an die Sieger der dmsj Meisterschaften und an das Podium. Es sind für die "Kleinen" insbesondere in der PW50 die erste Meisterschaft/ großen Erfolge im jungen Rennfahrerleben. Ich denke, das behält man gerne in der Erinnerung und ich schaue immer gerne zu, wie sich das ganze für die einzelnen Fahrer für die kommenden Jahre entwickeln wird. ..

    Kurz wie immer ( :face_with_tongue: :frowning_face:

    Ich finde das Podium, so wie es jetzt ist, einfach gut. Glückwunsch an den Sieger Janek Konzack und an Patrick Hyjek, aber auch an den Drittplatzierten Ben Iken. Die beiden Erstplatzierten hatte ich als Tipp für das Podium oder als „Geheimfavoriten“ auf dem Zettel. Bewundernswert finde ich die Platzierung und die damit verbundene Leistung von Ben Iken, der zudem noch einen Lauf weniger aufweist.

    Dass mein Favorit Jonny Wynant am Ende nicht ganz oben steht, möchte ich – wie bei Mario Häusl – aus der Ferne folgendermaßen einordnen: Bei beiden ist die Gefahr eines Sturzes größer als bei anderen – aufgrund ihrer angreifenden Fahrweise, um es einmal in einfachen Worten zu sagen. Dass beide nach den ersten beiden Durchgängen vorne um den Titel mitgefahren sind, bestätigt nur die Einschätzung vieler, da ihre Namen oft genannt wurden. Ähnliches gilt für Hannah Grunwald und Louis Ruhnke. Wer weiß, wo die eine oder der andere nach fünf Durchgängen gelegen hätte. Für mich haben sich die bekannten Namen so um die Vergabe des Titels in Szene gesetzt, wie ich es vermutet hatte. Am Ende muss eben alles passen – und wer nach 12 oder 20 Läufen oben steht, hat auch immer etwas richtig gemacht.


    Daher: Respekt und Glückwunsch an das Podium, an den neuen Deutschen U21-Meister und an alle anderen, die bei der Titelvergabe die Spannung bis zum 12. Lauf hochgehalten haben. Zudem wünsche ich den Verunfallten alles Gute, bzw. dass die – wenn auch schmerzhaften – blauen Flecken oder sonstigen Schäden an Körper und Material bald der Geschichte angehören.

    Zum Abbruch möchte ich nicht viel schreiben, außer: Es ist, wie es ist! oder anders: Auch wenn es schwer fällt, wir sind nicht immer bei "Wünsche Dir etwas" , sondern häufiger bei "So ist es"!

    Man muss nicht immer alles wissen. Im kommenden Jahr fragt da sowieso niemand mehr nach – dann wird in den Statistiken nur ein Podium geführt.

    Als ich noch viel bei Rennen unterwegs war, habe ich mich ein paar wenige Male mit El. S. aus Wolfslake unterhalten. Meistens war es zwar nur Smalltalk, aber für mich spiegelt es dennoch wider, dass sich in Wolfslake – aus dem Gehörten heraus – etwas sehr Positives bewegt oder entwickelt. Das alles kostet neben viel Geduld auch einiges an Geld, Einsatzbereitschaft und Manpower. Das gilt im Übrigen für viele engagierte Vereine, insbesondere im Bereich der Nachwuchsarbeit.

    Und Fehler sind dazu da, gemacht zu werden. (Was jetzt nicht heißen soll, dass nach 12 Läufen in Wolfslake Fehler zur Absage geführt haben – ich war nicht vor Ort und kann das nicht beurteilen. Bitte die Aussage allgemein verstehen!) Entscheidend ist, welche Schlüsse man daraus – falls überhaupt Fehler gemacht wurden – zieht. Auch wenn es schwer fällt: Das positive beginnt mit dem Fehler.

    Fazit: Eine U21-DM mit einigen neuen Namen im Feld und die um den Titel mitgefahren sind. Es bewegt sich also doch etwas im Kleinen – und das nehme ich positiv aus den Ergebnissen mit.

    Off Topic:

    So … jetzt geht’s weiter mit den 24 Stunden von Spa–Francorchamps. Aufgrund der eher kurzen Streckenlänge können sie zwar nicht ganz mit Le Mans oder dem Nürburgring mithalten, und ich empfinde das Rennen als sehr unruhig – daher sehr hart zu fahren und mit deutlich zu vielen Gelbphasen …aber es sind halt meine Lieblingsrennen…:thumbs_up:

    Nur zur Info, weil ich es spannend finde.

    Das Fahrerfeld und alle aufgelaufenen Werte aus 2025 die ich in meiner DB habe, in der Reihenfolge des Heatschemas.

    Die Werte muss man selbstverständlich richtig und mit Vorsicht lesen. Ein Beispiel: Paul Weisheit. Er hat mit einem Ø von 1,500 zwar einen recht guten Wert, dieser wurde jedoch nur in einem einzigen Rennen erzielt. Das Gegenbeispiel ist Patrick Hyjek, der bislang zwar nur einen Ø von 1,370 auf seinem Konto hat – dieser stammt jedoch aus 15 Rennen. Auch wenn Paul in Wolfslake einen Heimvorteil haben wird, schätze ich Patrick Hyjek dennoch stärker ein. Ähnliches gilt zum Beispiel im Vergleich mit Tim Widera.

    NameØ HeatRennen
    Meyer, Tom0,7887
    Hyjek, Patrick1,37015
    Häusl, Mario1,10911
    Thomas, Bruno1,3767
    Weisheit, Paul1,5001
    Wynant, Jonny2,05510
    Wynant, Carl1,48511
    Winkler, Marc0,5833
    Ruhnke, Louis1,4859
    Erhart, Patricia1,05710
    Widera, Tim2,2223
    Arnold, Tim1,5476
    Konzack, Janek2,0127
    Apfelbeck, Jenny0,6884
    Grunwald, Hannah1,84715
    Frehse, Mika1,4758
    Hofmann, Cyrill0,8334
    Iken, Ben1,17912

    Es wird ein spannender Abend werden und ich schaue zwischendurch mal in das Update. Für mich haben aber heute oder an diesem Wochenende die 24 Stunden SPA Vorrang, und da brennt gerade der Kittel ! Unglückliche Unfälle in der Anfangsphase.

    Mein Tipp für das Podium für heute am Abend in Wolfslake:

    1. Jonny Wynant
    2. Hannah Grunwald
    3. Janek Konzack
      Geheimfavorit: Patrick Hyjek

    Heatschema für morgen:

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    Im Übrigen, die Fahrer:innen die morgen in Wolfslake dabei sind und heute in der SLN gefahren waren, im Überblick:

    PHø
    Patrick Hyjek1352,600
    Hannah Grunwald1252,400
    Ben Iken (R)1472,000
    Mika Frehse951,800
    Patricia Erhart551,000
    Carl Wynant240,500
    Jenny Apfelbeck010,000
    Bruno Thomas---

    Tolle Arbeit von Dir. :beer:

    Danke….


    Ich mache aber nur noch die deutschen Speedway-Ligen und -Rennserien* sowie die Average-Erfassungen aller deutschen Fahrer. Das lässt sich recht einfach erledigen, da ich mir viele Hilfsmittel und Plugins selbst geschrieben bzw. bestehende Plugins oder Datenbanken an meine Ideen angepasst oder verbessert habe. Das ist im Alter auch ein wenig Kopftraining, das Spaß macht – besonders, wenn es funktioniert. Der Erfolg ist nicht immer da, aber das ist okay. Ich kann mich auch im "Kleinen" freuen.

    * (auch wenn ich die Systeme nach wie vor, -so wie jetzt- als noch nicht für optimal erachte, da mir das wirkliche Leistungsprinzip fehlt)

    Früher habe ich alle Ligen aus Europa erfasst – dazu noch die offenen Rennen Speedway mit allen Juniorenrennen, sowie den Bereich Langbahn und Eis-Speedway –, weil ich das für die deutschen Fans übersichtlich auf einer Seite außerhalb der sozialen Medien zusammenstellen wollte. Das war als ein Service einmal gedacht. Nach 12 Jahren Arbeit war aber der Zahn gezogen.

    [OffTopic]
    Ich muss aber gestehen: Für eine Einzelperson war das zwar noch machbar, aber schon grenzwertig. Und ich denke, für alle europäischen Ligen gibt es inzwischen in den jeweiligen Ländern viel bessere, wenn auch nicht fehlerfreie Seiten. Offene Rennen interessieren mich mittlerweile auch nicht mehr so sehr – das sind oft Rennen um die goldene Ananas.

    Langbahnrennen finde ich wegen ihrer Naturbahnen zu aufwändig – sie benötigen viel Pflege und Zeit am Renntag. Außerdem tritt die „alte Garde“ nun ab, und Deutschland (wie auch das Ausland) hat es nicht geschafft, adäquaten Nachwuchs aufzubauen. Ich denke, dass wir mit Lukas Fienhage und Erik Riss nur noch zwei wirklich gute Fahrer am Band haben.

    Wer auf Facebook oder anderswo über vierte Plätze bei sechs Startern bei den Langbahnrennen jubelt, redet sich das Dilemma selbst schön – sowohl als Fan als auch als Fahrer. Man muss schon auch hinschauen, wer da gegeneinander fährt – daran lässt sich die Leistung oft gut einordnen. Das ist schon ein Gejammer und bei den Seitenwagen ist das noch gruseliger. Aber der Langbahnsport feiert sich weiterhin. Daher habe ich das eingestellt. Persönlich fahre ich -wenn die Zeit vorhanden ist – nur noch Eenrum als Langbahnveranstaltung an, weil dort die Rennen oft wirklich klasse sind und ich mag diese schnelle Grasbahn einfach.

    Außerdem musste ich trotz großer Mühe auch einiges an Kritik, Rechtfertigungen & mehr mit der alten Seite einstecken. Das ist ein Hobby, das Verstehen viele nicht so und das machte dann täglich weniger Spaß. Aber die am lautesteten kritisieren, die oft meckern, die vieles Besserwissen, das sind auch die, die sonst nicht so viel geschissen bekommen.
    [/OffTopic]"


    Daher: Es ist und bleibt eine private Seite, die als Hobby – und als Schutz vor einer drohenden Alzheimererkrankung (nur symbolisch) im Alter – meinen Kopf in Bewegung halten soll, da ich keinen Verein spontan in meiner unmittelbaren Nähe habe, wo ich mich einbringen könnte. Und das ehrenamtliche mit 20 Stunden an der Schule, das ist mir zu wenig an Beschäftigung. Also dann weiter mit einer Hobbyseite.

    Ich habe zudem nicht mehr den Anspruch, alles hochaktuell zu veröffentlichen. Und solange das auf dieser Sparflamme bleibt, kann ich das noch ein paar Tage weitermachen.....


    Mal schauen, ob Güstrow heute am Abend, den Meißener Team die drei Punkte entreißen kann...es würde die Spannung in der Liga dann übe die Saison hochhalten.