ADAC-Bahnsport-Bundesendlauf am 3. Oktober
40 junge Fahrer gingen an den Start, um in mehr als 40 spannenden Rennläufen die Sieger des ADAC-Bundesendlaufs zu ermitteln. Auch das Wetter spielte mit und sorgte für beste Bedingungen.
In der 50-ccm-Klasse (Junioren A) lieferten sich die Brüder Johannes und Sebastian Schranner ein echtes Familien-Duell. Punktgleich zogen sie in den Finallauf ein, in dem sich Johannes schließlich gegen Sebastian durchsetzen konnte. Platz drei ging an Sebastian Voin. Damit kamen alle drei Podestfahrer vom ADAC Südbayern.
Für unseren Clubfahrer Max Lacher lief es dagegen nicht ganz nach Wunsch. Er belegte den neunten Rang. Wie eng es in dieser Klasse zuging, zeigt ein Blick auf die Punkte: Ein einziger Zähler mehr hätte für Max bereits drei Plätze Unterschied bedeutet.
Bei den Junioren B auf den 125-ccm-Maschinen war Elias Dirksen vom ADAC Weser-Ems nicht zu schlagen. Mit der maximalen Punktzahl holte er sich souverän den Sieg. Maximilian Liewald vom ADAC Südbayern musste sich nur dem späteren Sieger geschlagen geben und wurde Zweiter. Rang drei belegte Tom Knese, ebenfalls vom ADAC Weser-Ems.
Eine besonders knappe Entscheidung gab es in der 250-ccm-Klasse der Junioren C/D. Levi Böhme vom ADAC Sachsen gewann mit gerade einmal einem Punkt Vorsprung vor Bruno Preibisch vom ADAC Hansa. Auch dahinter blieb das Podium fest in norddeutscher Hand: Dritter wurde Lewin Fiete Marquardt, ebenfalls vom ADAC Hansa.
In der 500-ccm-Klasse U18 dominierte Magnus Rau vom ADAC Sachsen das Geschehen. Er hatte vor dem Finale bereits so viele Punkte gesammelt, dass er sich dort sogar eine Disqualifikation leisten konnte und trotzdem gewann. Platz zwei ging an Michael Konrad vom ADAC Südbayern, Dritter wurde Thies Schwer vom ADAC Weser-Ems.
Pech hatte unser Clubfahrer Tim Arnold. Wie Magnus Rau wurde er im Finale bereits am Start disqualifiziert. Dadurch verpasste Tim als Vierter das Podest nur knapp.
ADAC-Bahnsport-Bayerncup am 4. Oktober
Am Sonntag folgte dann das nächste Highlight - und diesmal durften die Gastgeber ganz oben jubeln. Max Lacher, Tom Knese, Bruno Preibisch, Tim Arnold und Tim Widera sorgten für den ersehnten Heimsieg der MSVH Young Drifters.
Mit starken 46 Punkten setzte sich unser Team gegen den MSC Olching durch, der mit 43 Punkten auf Rang zwei landete. Dritter wurde der MSC Abensberg mit 30 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten der AC Landshut mit 24 Punkten und der BBM München.
Der BBM München musste dabei auf Sebastian Adorjan verzichten. Er war bei einem Cowboystart unglücklich gestürzt und konnte anschließend nicht mehr antreten. Wir wünschen Sebastian eine gute und schnelle Genesung!
Auch der MSC Abensberg musste geschwächt in den Wettbewerb gehen. Magnus Rau konnte nicht starten - vermutlich steckte ihm der Sturz vom Vortag noch in den Knochen.
Am Ende eines intensiven Rennwochenendes durfte bei den MSVH Young Drifters ausgelassen gejubelt werden: Heimsieg beim Bayerncup - besser hätte der Sonntag kaum laufen können!
Im Rahmenprogramm waren auch die Jüngsten unterwegs mit den PW 50 Motorrädern, hier siegte Ludwig Huber ( Sohn von Martin Smolinski) aus Olching vor Cody Popovic und Kilian Liebhard und Danilo Ziegler.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer der MSVH sowie an die tatkräftige Unterstützung aus Berghaupten und Zweibrücken. Viele von ihnen waren an beiden Veranstaltungstagen über zahlreiche Stunden im Einsatz. Ohne dieses Engagement wäre ein solches Rennwochenende nicht möglich gewesen.
